Unsere Afrikareise 2016/2017

Im Winter 2016 / 2017 sind wir zu einer zweimonatigen Afrikareise aufgebrochen. Hier ein Eindruck über unsere Reise und unsere Erlebnisse, geschrieben aus der Sicht unserer beiden Kinder Carla (7) und Oscar (6). Auf unserer Facebookseite gibt es noch mehr…

Wir sind mit dem Flugzeug nach Johannesburg geflogen. Josh und kids

 

Dort haben wir unseren Freund Josh getroffen, der uns mit nach Tohojandhou genommen hat.

Tohojandhou ist eine kleine Stadt im Nordosten von Südafrika, schon fast am Krügerpark. Hier haben wir mit seiner ganzen Familie Weihnachten gefeiert. Da aber in Südafrika gerade Sommer war, war es ein bißchen komisch, an Heiligabend mit kurzen Hosen herumzulaufen.

 

In Joshs Garten gibt es einen riesengroßen Litschibaum. Die Litschis waren gerade reif, und nicht nur Carla unter LitschibaumLitschiswir mochten sie, sondern auch die Affen! Sie sind jeden Morgen und Abend gekommen und haben sich Litschis geklaut. Wir haben sie versucht zu vertreiben, aber sie sind immer wiedergekommen.

Als Weihnachten vorbei war, sind wir mit unserem Auto weitergefahren in den Krüger Nationalpark. Das ist ein riesiger Park, in dem es wilde Tiere gibt. Wir haben viele Tiere gesehen, obwohl das Wetter nicht so toll war, im südlichen Afrika ist nämlich gerade Regenzeit. Hier siehst Du einige der Tiere, die wir gesehen haben:

Nyala Leopard Pavian Hyänenfamilie Impalas Giraffen Elefanten Warzenschweine Zebras

Es war toll, sie mit dem Fernglas zu beobachten. Aussteigen darf man leider nicht, aber wir hatten auch ein wenig Angst, dass ein Löwe kommt. Leider haben wir keinen gesehen, aber dafür einen Leoparden und viele andere Tiere.

Als nächstes sind wir zu Freunden gefahren, die auf  einer Farm leben. Wir durften im Heu spielen und alles anschauen. Einmal sind wir sogar mitgefahren, als gesäht wurde.

Treckerfahren Trauben_essen auf_der_Farm im_Heu

Auf der Farm werden Trauben, Kiwis und Getreide angebaut. Außerdem haben sie einen tollen Gemüsegarten und seit Neuestem züchten sie nicht mehr nur Rinder, sondern auch Elandantilopen! Wir durften mitkommen, als die Tiere ihr Futter bekommen haben.

Hier siehst du das Futter, das sie bekommen. Sie leben in einem Waldstück, das eingezäunt ist.

Elands Fütterung_Elands Elandantilopen_Futter

Danach sind wir weitergefahren nach Zimbabwe. Dort ist es ganz anders als in Südafrika. Es gibt viel kleinere Häuser und noch viel mehr Natur.

Leute_in_Zimbabwe2 Zimbabwe_Landschaft Leute_in_Zimbabwe1  Kinder_Schuluniform

Die Leute hier leben zum Teil sehr einfach. Die Felder werden noch mit der Hacke per Hand bearbeitet und viele fahren mit Eselkarren.

Die Kinder tragen hier alle Schuluniformen. Jede Schule hat ihre eigene, mit eigenen Farben.

landschaft_ZimbabweWir sind also wieder weitergefahren und haben uns beim Autofahren die Landschaft angeschaut. Manchmal durften wir auch ein Hörspiel hören oder sogar mal „Willi will’s wissen“ schauen.

Einmal waren wir in einem Vogelpark. Dort gab es viele Vögel, aber einer war ganzGrounded_Hornbill besonders interessant. Er heißt „Grounded Hornbill“. Wenn er ein Weibchen haben möchte, dann spießt er ein schönes großes Blatt auf und schenkt es dem Weibchen, mit dem er einen Familie gründen will. Leider gab es in dem Park kein Weibchen für ihn, und deshalb wollte er uns das Blatt schenken. Er hat ganz laut gerufen und hat uns ziemlich leid getan.

Lake_Kariba Eigentlich haben wir uns Afrika ganz anders vorgestellt. Viel trockener. Aber weil wir in der Regenzeit da waren, war es überall grün und alle Bäume voller Blätter. Aber weil es eben auch viel geregnet hat, sind wir dann zum Lake Kariba gefahren, dort war es trocken und warm. In dem See leben viele Krokodile und Nilpferde. Tagsüber konnten wirHippo_bei_Nacht sie beobachten, und nachts sind sie sogar rausgekommen und wir konnten sie beobachten. Das war ein bißchen unheimlich.

Und am nächsten Morgen kamen auch noch Zebras an unseren Campingplatz und haben unseren Tisch abgeschleckt und in unsere Campingstühle gebissen!

Spielzeug_selbermachenWeil wir nicht viele Spielsachen dabei hatten, haben wir uns aus alten Autoreifen-Schläuchen, Draht und anderen Sachen selber Spielsachen gebastelt. Auf dem Bild kannst du zum Beispiel die Flipflops anschauen, die wir für unsere Stofftiere gemacht haben. Cool, oder? So machen das die Kinder hier auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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